Wasser. Marsch.
Gräben im Landgebiet.

SONDERAUSSTELLUNG IM FREILICHTMUSEUM RIECK HAUS


Von April - Oktober 2020

kuratiert von Hermann Timmann und der Museumslandschaft

Die Bergedorfer Museumslandschaft zeigt regelmäßig Ausstellungen, die von Bergedorfer Bürgern selbst erdacht und gemacht wurden. Der Vierländer Hermann Timmann fotografiert seit Jahren Tiere und Pflanzen in den Vier- und Marschlanden. Er beschäftigt sich nachhaltig mit der Kulturlandschaft und dem erhaltenswerten Lebensraum eines Artenreichtums, den es in Hamburg sonst kaum noch wo gibt.

Die Ausstellung schaut auf die Be- und Entwässerungsgräben in den Vier- und Marschlanden. Sie entstehen einst, um das Zusammentreffen von Wasser und Marsch zu regulieren und die Marschböden in der Region gartenbaulich nutzbar zu machen. Die ursprünglich technische Notwendigkeit des Grabenbaus ermöglicht den ansässigen Menschen eine wirtschaftliche Betätigung und versorgt die nahegelegene Großstadt Hamburg mit Lebensmitteln. Und sie hat einen landschaftlichen Nebeneffekt: Es siedeln sich Pflanzen, Vögel, Reptilien und Insekten an, die heute in gleich mehreren Naturschutzgebieten in den Vier- und Marschlanden gesetzlich geschützt sind.

Wie verändern Eingriffe in die Grabensysteme das Gleichgewicht? Welche Veränderungen haben in den letzten Jahrhunderten das Leben für Mensch und Tier vor Ort geprägt?

Freilichtmuseum Rieck Haus
Curslacker Deich 284
21039 Hamburg

Telefon:
+49 40 723 12 23

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