Wasser. Marsch.
Gräben in Hamburgs Landgebiet.

Vom 29. März bis 31. Oktober 2020


Sonderausstellung im Freilichtmuseum Rieck Haus

kuratiert von Hermann Timmann und der Museumslandschaft

Ein umfassendes und ausgeklügeltes Ent- und Bewässerungssystem durchzieht die Vier- und Marschlande. Eingeführt wird es einst nach der Abdeichung der Elbe, die mitten durch die vier Lande fließt, bevor sie südlich vorbeigeleitet wird und die Vierlande als eine geschlossene Region entstehen lässt. Regenwasser muss nun aus dem Binnenland gepumpt und Pegelstände müssen reguliert werden. Die Blütezeit von Landwirtschaft und Gartenbau in den Vier- und Marschlanden wird möglich. Die Ausstellung erzählt die Geschichte von händisch betriebenen Wasserschaufeln, Windmühlen und Schöpfwerken und dem Entstehen einer Kulturlandschaft.
 

Freilichtmuseum Rieck Haus
Curslacker Deich 284
21039 Hamburg

Telefon:
+49 40 723 12 23

KONTAKT

Gräben als Notwendigkeit und Lebensraum


Kultur- und Naturlandschaft

Über 850 km Gräben ziehen sich durch die Vier- und Marschlande. Künstlich angelegt und in ihrer technischen Funktion bis heute überlebensnotwendig für die Region, haben sich die Gräben über die Jahre in die Natur eingefügt. Mit ihren verschiedenen Breiten und Tiefen bieten sie heute spezifische Lebensräume für zahlreiche Pflanzen und Tiere und ermöglichen eine Artenvielfalt, die es sonst in Hamburg kaum noch gibt.

Der Vierländer Hermann Timmann fotografiert seit Jahren Tiere und Pflanzen in den Vier- und Marschlanden. Im Rahmen des Formats "Bürgerausstellung", für die sich jeder Bergedorfer und jede Bergedorferin bewerben kann, hat er die Ausstellung mit kuratiert.

 

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