Protest in Bergedorf

Was dagegen?!

 

SONDERAUSSTELLUNG


vom 7. November 2019 - 30. September 2020

im Bergedorfer Schloss

Gelbwesten, Extinction Rebellion, Fridays for Future, Stuhlrohrquartier, Oberbillwerder. Täglich begegnen uns in den Nachrichten Protestereignisse. Weltweit, regional oder auch direkt vor unserer eigenen Haustür.

Die neue Ausstellung im Bergedorfer Schloss blickt auf ausgewählte Protestereignisse und Protestbewegungen der letzten hundert Jahre in Bergedorf: den Umsturz der Monarchie 1918, kommunistische Aufstände im Bergedorf der 1920er Jahre, die Friedensbewegung, Frauenrechtsgruppen, die Jugendbewegung, Hausbesetzungen, Umweltinitiativen, Anti-AKW-Proteste und Themen der Stadtentwicklung.

Was bewegt Menschen, für oder gegen eine Sache auf die Straße zu gehen? Unter welchen Bedingungen verspricht Protest Erfolg, wann scheitert er? Ist Protest gelebte Demokratie, oder blockieren Minderheiten demokratisch legitimierte Mehrheitsbeschlüsse?

Museum für Bergedorf und die Vierlande
Bergedorfer Schlossstraße 4
21029 Hamburg

Telefon:
+49 40 428 91 25 09

KONTAKT

UMWELT, FRIEDEN, STÄDTEBAU


Protest und Politik in Bergedorf

Eine Kultur im Wandel?

Stadtbild und Stadtkultur in Bergedorf sind vielerorts Resultat gescheiterter oder erfolgreicher Proteste. Jugendeinrichtungen und Kultureinrichtungen wie Unser Haus, LoLa und Museumslandschaft sind im Zuge von Protestereignissen entstanden. Demonstrationen und Klagen im Bereich der Umweltbewegung haben Betriebsschließungen befördert, Bürgerinitiativen stoppen oder verändern Bauprojekte. Lokale oder globale Zielsetzungen bringen Menschen auf die Straße, lassen sie Engagement und Freizeit investieren.

In der Ausstellung berichten Zeitzeugen verschiedener Generationen, was sie antreibt. 

Begleitend zur Ausstellung gibt es Filme, Vorträge, Workshops und Diskussionen.

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