Ausgezählt!
Stickmotive in den Vierlanden

SONDERAUSSTELLUNG IM FREILICHTMUSEUM RIECK HAUS


Vom 8. März bis 31. Oktober 2019

kuratiert von Andrea Madadi mit Fotos von Axel Netzband

Die Bergedorfer Museumslandschaft zeigt regelmäßig Ausstellungen, die von Bergedorfer Bürgern selbst erdacht und gemacht wurden. Über mehrere Jahre hat die Vierländer Künstlerin und Kunsthistorikerin Andrea Madadi sich intensiv mit der Geschichte des Stickens in den Vierlanden befasst und dabei insbesondere den Kreuzstich in Augenschein genommen. Wer hat in den Vierlanden gestickt? Welche Muster sind entstanden oder gestickt worden? Und welche Bedeutung steckt dahinter?

Freilichtmuseum Rieck Haus
Curslacker Deich 284
21039 Hamburg

Telefon:
+49 40 723 12 23

KONTAKT

BIBEL, BLUMEN, LEBENSBÄUME


Die Motivwelt der Stickmustertücher

geometrisch und figürlich

Sticken gehört in den vergangenen Jahrhunderten zur Pflichtausbildung höherer Töchter. Die Mädchen folgen genauen Vorgaben: sie sticken Motive aus der Bibel und bebildern religiöse Bräuche unter anderem mit Alltagsgegenständen aus den Vierlanden. Die Stickereien finden sich auf Kirchenkissen und Wäsche und transportieren neben der Ästhetik einen ganzen Bedeutungskanon. Ob Kinder heute noch sticken können, hat Andrea Madadi mit Zweit- und Drittklässlern der Grundschule Zollenspieker ausprobiert und zeigt die Ergebnisse neben den historischen Stickereien und eigenen gestickten Kunstwerken. 

An festen Termine führt die Kuratorin durch die Ausstellung.

Rundgänge