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  • © Bergedorfer Museumslandschaft, Foto: E. Klebe

    Rundgänge und Gespräche

    Angebote für Erwachsene

    Für Einzel- oder Gruppenbesucher bieten das Museum für Bergedorf und die Vierlande oder das Freilichtmuseum Rieck Haus begleitete Rundgänge oder Museumsgespräche an. Die Buchung dafür erfolgt direkt beim Museumsdienst.

    Gruppenbesuche ohne Führung sind in allen Museumshäusern der Museumslandschaft möglich. Sollte Ihre Gruppe mehr als 15 Personen umfassen, melden Sie sich bitte an, damit es nicht zu Kollisionen mit anderen Gruppenprogrammen kommt.

    Angebote im Freilichtmuseum Rieck Haus

    Den Brotkorb höher hängen!

    Dauer: 60 Minuten
    Maximale Teilnehmeranzahl: 15
    Zielgruppe: alle Altersgruppen ab 8 Jahren
    Buchung beim Museumsdienst: online Katalog

    Das nach der Bauernfamilie Rieck benannte Hufnerhaus ist eines der ältesten erhaltenen Bauernhäuser Norddeutschlands. Ab 1533 errichtet, vermittelt das alte Fachhallenhaus eindrücklich, wie Bauernfamilie, Knechte und Mägde in den Vierlanden gelebt haben. Viele Redewendungen wie „den Brotkorb höher hängen“, „das Licht unter den Scheffel stellen“ oder „einen Zahn zulegen“ haben ihren Ursprung im Alltag des ländlichen Lebens.  Der Rundgang führt vom Blumen- und Kräutergarten über die Stallungen für Pferde und Rinder oder die Hühnerbank durch die Wohn- und Funktionsbereiche der Hofanlage. Die Möbel mit aufwendigen Intarsien und die kostbaren Kacheln zeugen dabei vom Reichtum der Vierländer Bauern. Mühle, Haubarg und Backhaus demonstrieren die historischen Arbeitsweisen.
    Der Rundgang wird in Plattdeutsch und Hochdeutsch angeboten. Bitte achten Sie auf wetterfeste Kleidung.

    Angebote in der historischen Innenstadt Bergedorfs

    Historischer Stadtrundgang

    Dauer: 120 Minuten
    Maximale Teilnehmeranzahl: 28
    Zielgruppe: alle Altersklassen
    Buchung beim Museumsdienst: online Katalog

    850 Jahre Geschichte prägen bis heute anschaulich das Stadtbild Bergedorfs. Der Rundgang startet am Bergedorfer Schloss, das als Wasserburg im Bille-Stau entstand. Von der wenige Schritte entfernten Kornmühle geht es zu Bergedorfs Altstadthafen am Serrahn, von wo die Schiffe über den eigens geschaffenen Schleusengraben und die Elbe ihre Waren nach Hamburg transportierten. Entlang der großen Durchbruchstraße II, die seit 1958 als Bergedorfer Straße die Stadt zertrennt, führt der Weg zurück ins 19te Jahrhundert zu einem der ältesten Bahnhofsgebäude Norddeutschlands im Neuen Weg. Durch die heutige Fußgängerzone und Geschäftsstraße Sachsentor geht es weiter zur Kirche St. Petri und Pauli zurück durch die historische Parkanlage zum Bergedorfer Schloss. 

    Hinweis: bitte an wetterfeste Kleidung denken

    Angebote im Museum für Bergedorf und die Vierlande

    850 Jahre Bergedorf

    Dauer: 90 Minuten
    Maximale Teilnehmeranzahl: 28
    Zielgruppe: alle Altersklassen
    Buchung beim Museumsdienst: online Katalog

    Mit den Vier- und Marschlanden an Elbe und Bille gelegen ist Bergedorf der Obst- und Gemüsegarten Hamburgs. Fruchtbare Böden und günstige Transportwege über die Wasserstraßen prägen bis heute die Geschichte der Region. Das Bergedorfer Schloss, im 13. Jahrhundert entstanden als Wasserburg und Festung in der gestauten Bille, beherbergt lange die Verwaltung Bergedorfs und der Vierlande, die über 450 Jahre zwischen Lübeck und Hamburg aufgeteilt war. Das Landherrenzimmer als Regentensitz mit kostbaren Intarsienmöbeln und Kacheln ist bis heute erhalten und Startpunkt der Dauerausstellung im Schloss. Von der Schlossgeschichte selbst geht es hier weiter zu Traditionen und Religion in der mittelalterlichen Gesellschaft bis hin zu den Eigenheiten des Vierländer Kulturraums.

    Anmeldung

    Museumsdienst Hamburg

    Holstenwall 24
    20355 Hamburg

    Telefon: +49 40 428-1310
    E-Mail: info@museumsdienst-hamburg.de

    Bürozeiten

    Mo. - Fr.9.00 - 18.00 Uhr