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  • Foto: Walther Dobbertin, Bundesarchiv, Bild 105-DOA0815.

    Umfrage zur Sonderausstellung

    Erinnerungskultur in Hamburg

    Die Ausstellung Kriegsschauplatz Ostafrika erzählt die Geschichte des Ersten Weltkriegs im östlichen Afrika. Unter dem Oberkommando von General Paul von Lettow-Vorbeck kämpften für die europäischen Mächte teilweise unter Zwang afrikanische Söldnerheere gegeneinander. Das Land war gegen Ende des Krieges verwüstet, die Infrastruktur zerstört, viele Zivilisten mussten ihr Leben lassen.
    Wie geht Hamburg heute mit seinem Kolonialen Erbe um? Wie erinnert es an die Geschichte und was geschieht mit Denkmälern, Bauten, Museumssammlungen oder Straßennamen, die aus der Zeit des Kolonialismus sind?

    Lernen wir in Schulen oder Museen genügend über die Geschichte des Kolonialismus?

    Gibt es in Hamburg ausreichend Gedenkorte, die erklären, was Kolonialismus war?

    Braucht Hamburg eine neue Erinnerungskultur?

    Sollen Straßen, die nach Generälen aus den Kolonialkriegen oder nach Kolonialbeamten benannt sind, heute umbenannt werden?

    Sollen Denkmäler wie das Bismarck-Denkmal am Hafen abgerissen werden?

    Ist die Zeit des Kolonialismus vorbei?